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Franz Völker

Franz Völker als Othello

Franz Völker wurde am 31. März 1899 in Neu-Isenburg geboren. Schon während der Schulzeit machte er mit Soloauftritten auf sich aufmerksam. Allerdings entschied er sich nach dem Abitur zunächst für eine sichere Banklehre und arbeitete später auch als Bankbeamter. Seine musikalischen Aktivitäten beschränkten sich zu dieser Zeit auf die Teilnhame im Chor. 1925 nahm er in Frankurt an einem Amateurwettbewerb für Sänger teil und gewann diesen. Daraufhin begann er eine Gesangsausbildung bei dem Pädagogen Alexander Wellig. Ein Jahr später beendete Völker seine Beamtenlaufbahn und schloss einen Fünfjahresvertrag mit den Frankfurter Städtischen Bühnen ab. Bereits im November 1926 hatte er sein Bühnendebüt als Florestan in Beethovens "Fidelio".

Franz Völker als Parsifal

Nachdem sein Vertrag in Frankfurt ausgelaufen war, ging er 1931 an die Wiener Staatsoper. 1935 wurde er Ensemblemitglied der Berliner Staatsoper Unter den Linden. In den Jahren 1933-1942 war er bei den Bayreuther Festspielen engagiert, wo er vor allem in den Rollen des Lohengrin und Siegmund glänzte.

Franz Völker als Siegmund in Bayreuth

In den Jahren 1931-1934 war er ebenso Mitwirkender bei den Salzburger Festspielen. Neben seinen Engegemants als Opernsänger machte er sich, gemeinsam mit dem Pianisten Sebastian Peschko, auch einen Namen als Liedinterpret. Bis zur Beendigung seiner Bühnenlaufbahn 1952 war Völker an der Münchner Staatsoper beschäftigt. In den Jahren bis zu seinem Tod am 5. Dezember 1965 in Darmstadt arbeitete er überwiegend als Gesangspädagoge.

 

 

Mehr über Franz Völker erfahren Sie bei einem Besuch in der Musikabteilung des Stadtmuseums "Haus zum Löwen" (Löwengasse 24) in Neu-Isenburg.